Entscheidungen

Haben Sie schon einmal erlebt, dass Sie allein etwas entschieden haben und Ihr Partner scheinbar gar nicht damit einverstanden war? Vielleicht war er gar nicht gegen das, was Sie entschieden haben, sondern eher nur nicht damit einverstanden, dass Sie diese Entscheidung allein getroffen haben.

Dass in einer Partnerschaft gemeinsame Entscheidungen getroffen werden (sollten), ist sicherlich bekannt. Natürlich müssen nicht über jede Entscheidung endlose Abstimmungen getroffen werden, denn dann käme man zu nichts mehr.

Viele Entscheidungen trifft jeder für sich oder für beide, auch ohne dass dies zu Problemen führen würde oder sich einer von beiden davon gekränkt wäre. Gerade die alltäglichen Entscheidungen beim Einkauf, der Hausarbeit oder Ähnlichem erfordern sicher kaum Abstimmung.

Stellen Sie sich aber einmal vor, Ihr Partner hat für Sie die Entscheidung mit gefällt, dass Sie heute Abend zu Ihrer Schwiegermutter zum Essen fahren. Je nachdem, wie gut Ihr Verhältnis zu Ihrer Schwiegermutter ist, werden Sie mehr oder weniger begeistert reagieren. Und wenn Sie geplant haben, einen gemütlichen und kuscheligen Abend auf der Couch zu verbringen, bei Kerzenschein und leiser Musik etwas leckeres zu Essen und sich einmal wieder Zeit nur für Sie beide zu nehmen, werden Sie ungleich weniger begeistert über die von ihm getroffene Entscheidung sein.

Natürlich kann es mal vorkommen, dass einer allein eine Entscheidung trifft, die eigentlich von beiden getroffen werden sollte. Doch sollte so etwas nicht zur Regel werden, denn damit wird dem Partner gezeigt, dass seine Meinung sowieso unwichtig ist.

In vielen Bereichen kommt die gemeinsame Planung und die schlussendliche Entscheidung dem Wir-Gefühl zu Gute, denn dadurch wird das Gefühl des Zusammengehörens intensiviert.

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